… keines mehr? Oder erst recht!

Kategorie: Baufortschritte (Seite 29 von 32)

Blaue Flecke und Kratzer

Gestern haben wir die letzen Äste vom Grundstück entfernt. Ein Gartenrotschwanz kam vorbei und bestaunte das Ergebnis.

Und die verbliebenen großen Holzblöcke an den Rand der Baugrube geschleppt. Vielleicht werden sie ja dann unser erstes Brennholz. Wir haben aufgehört die blauen Flecke und Kratzer zu zählen und gegenseitig das Farbenspiel zu bestaunen. Mit der Gartenarbeit werden sie wohl auf absehbare Zeit nicht wieder völlig verschwinden. Und ich werde wohl nun einen großen Teil meines Lebens in Latz-Arbeitshosen verbringen, weil das doch ganz schön schützt.

Bauherrin und Baumstamm beim Freiräumen der Baugrube
Die Baugrube – frei von Dornen, Geäst und allem anderen

Bürokratiemonster

Der rote Punkt wurde nach Berlin geschickt. Wenn wir nicht schon x-mal unsere neue Adresse mitgeteilt hätten… Unser Bauleiter hat aber die Benachrichtigung über den roten Punkt erhalten. Er beginnt nun mit der Einrichtung der Baustelle. Der Bürgermeister legt lt. Bauleiter wegen der Straßensperrung ein gutes Wort beim Landratsamt für uns ein.
Statt rotem Punkt haben wir eine Mahnung für die Grundsteuererklärung erhalten. Auch nach Berlin. Die Grundsteuererklärung haben wir bereits abgegeben : Nach intensivem Mailkontakt mit dem Finanzamt letztlich in Papierform, weil das Online-Programm unsere 3 zusammengelegten Grundstücke nicht erfassen konnte.

Astrid hat wegen des Aushubs mit dem Bürgermeister telefoniert. Ein Gemeinderat wies uns darauf hin, dass ein Feuerwehrhaus geplant sei und dafür unser bröseliger Felsboden als Untergrund sehr gut geeignet sei. Der Bürgermeister lehnt ab. Der Boden müsse genau geprüft werden und das sei teuer (und das obwohl das Grundstück vor uns immer im Gemeindeeigentum war…). Außerdem sei das Feuerwehrhaus ja erst in der Planung und das könne dauern…

Wir haben ein Formular der Hohenloher Schotterbetriebe ausgefüllt. Wenn die unsere Felsen nehmen bleibt es finanziell überschaubar. Mutterboden bleibt für Nachbarn, örtlichen Bauern und uns. Der Boden scheint mir nicht so besonders fruchtbar und wenn wir wieder auffüllen hätte ich gerne noch neuen dazu.

Roter Punkt

Wir warten noch auf den roten Punkt, dann kann es losgehen.
Die Frage, was mit dem Aushub geschieht, ist noch nicht geklärt. Vielleicht nimmt ein Nachbar den Mutterboden. Über MyHammer und Ebay tut sich auch nicht so richtig was. Weg kommt das Zeug, es ist nur eine Frage des Geldes. Der Rohbauer scheint da nicht sehr engagiert – er bekommt sein Geld so oder so.

Wir haben nun viel Zeit damit verbracht, das Grundstück von dem Geäst zu befreien um die Kosten einzusparen. Bei dem Aushub geht es aber um ganz andere Beträge.

Im Trend

Den blauen Anton kenne ich noch aus Kindertagen, den Bauaktivitäten meiner Eltern. Heute trägt der modische Handwerker Engelbert Strauss und auch die Handwerkerin, da es dort auch Damenmodelle gibt. Ich bleibe erstmal preisbewusst klassisch aus dem Rote-Kreuz-Sozialshop.

Die schicken Schuhe sind von Ebay und zum halben Neupreis durchaus ein Schnäppchen.

Die Jeansvariante habe ich schon etwas länger für Gartenarbeiten angeschafft:

Und auch aus nostalgischen Gründen, mein all-time-favourite:

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Sieben, sechs, fünf….

Er wurde immer krummer… und ich hatte zunehmend Sorge, dass er auf die Maria fällt. Vor allem jetzt wo die Maria nun tatsächlich vom Heimatverein ein neues Schieferdach bekommen soll. Ein Freund unseres Nachbarn und Fachmann hat den alten, wilden Zwetschgenbaum mit den langen Stacheln gefällt. Nach langem hin und her. Schön war er schon, wie er so hinter der Kapelle stand – aber mit mehr als 50 Jahren hatte er auch ein stattliches Alter und mit den Stürmen war mir nicht mehr wohl.

Vorher
Nachher

Das Grundstück ist jetzt fast startklar. Ein Nachbar ist am Samstag über das Grundstück und hat alles gemäht.

Der Bauzeitplan

Der Hausbau als solches scheint mir ein strategisches Puzzlespiel zu sein. Der Bauzeitplan unseres Bauleiters scheint mir wie eine Mischung aus Labyrinth und Monopoly. Für den 17.11. planen wir jetzt einfach mal schon mal das Richtfest!

Der Aushub

Der Ökowinzer braucht unseren Aushub nun doch nicht mehr. Wir telefonieren mit der Gemeinde. Die Gemeinde braucht zwar Erde für die Wegerneuerung (laut Winzer ist unser Aushub dafür super) – sie muss aber (teuer) geprüft und getestet werden. Die Erde darf also auf unserem Grundstück liegen, als landwirtschaftliche Anbaufläche (theoretisch) genutzt werden, aber nicht für den Wegebau…. Der Bauhof nimmt die Erde nur, wenn wir sie nicht anderweitig loskriegen, kann aber die Voraussetzungen dafür nicht genau benennen. Und verweist auf Schotterwerke. Da wird sich Astrid morgen dran machen,

Ich gebe Anzeigen bei myhammer auf und bei Ebay. Auch bei den „Fränkischen Nachrichten“ habe ich es versucht. Die melden sich aber nicht zurück. Das Amtsblatt meldet sich so spät, dass der Anzeigenannahmeschluss für diese Woche bereits abgelaufen ist. Dafür bombardiert mich ein recht teures Entsorgungsunternehmen mit Sprachnachrichten….

Nächste Woche Termin mit dem Rohbauer und dem Bauleiter. Da werden wir auch die Erdaushubproblematik besprechen. Unser Bauleiter meinte gestern beim teamsen, dass wir, wenn das Haus fertig ist, sicher erstmal einige Zeit keine Lust auf ein neues Hausprojekt haben werden… ich möchte mir jedenfalls gerne so lange wie möglich die Freude an unserem Hausprojekt bewahren!

Der Plan

Am 31.7. 2023 beginnen wir mit dem Bau und am 10.6.2024 ziehen wir ein. So der Plan unseres Bauleiters.
Unser Bauleiter hat den geplanten Vertrag mit dem Rohbauer mit uns besprochen. Verträge sind mir mehr denn je zuwider. Wenn wir uns auf den Vertrag beziehen müssen, sind wir sowieso verloren… hoffentlich kommt es nicht dazu.

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